Die Zeremonie

Die Zeremonie ist nicht nur spezifisch für die Kampfkunst. Immer hat der Mensch die Notwendigkeit empfunden, Regeln zu bestimmen, um den Verlauf einer Veranstaltung festzulegen. Ein Beispiel sind öffentliche Großveranstaltungen, an denen wichtige Gäste teilnehmen: sie sind immer mit einem Protokoll der Zeremonie verbunden.

Zeremonie

Im Trainingsraum (Vo Duong) wird das Qwan Ki Do Sinh ausgeübt, um die Qualität von Mut und großem Herzen, aber auch physische Qualität zu erreichen. Mit dem Eintritt in einen Club trifft man eine Wahl. Durch die Tür des Vo Duong einzutreten bedeutet, sich von der Abhängigkeit von aller Konditionierung zu trennen und auch von allen oberflächlichen Dingen, die diese begleiten.

Am Training des Qwan Ki Do teilzunehmen schließt ein, dass der Schüler sich verpflichtet, die clubinternen Regeln (Anzug, Begrüßung, Schweigen) zu respektieren - in einem Wort: die Etikette. Der Etikette zustimmen bedeutet, seinen Wunsch verwirklichen zu lernen, seinen Wunsch sich anzupassen. In diese "Spielregeln" wird freiwillig eingewilligt.

Der Respekt der Etikette zwingt dem Schüler eine anhaltende Aufmerksamkeit auf und entwickelt so seine Wachsamkeit, seine physische und mentale Verfügbarkeit. Die Etikette variiert von einer Methode zur anderen, aber die Prinzipien der Etikette bleiben unverändert.